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Chronik der FF Arzbach
 
Die Männer aus Arzbach mussten sich freiwillig an den Übungen der FF Wackersberg, die vor über 125 Jahren gegründet wurde, beteiligen. Da diese Übungen jeweils am Sonntag nach dem Gottesdienst stattfanden, waren diese nicht sehr beliebt.

Um im Handwerker-, Flößer- und Kalkbrennerort den Hilfsdienst zu gewährleisten, wurde eine Handspritze, Jahrgang 1896, angeschafft. Eine Pflichtfeuerwehr, um Zugführer Oskar Teuchert (Schmiedemeister) und Stellvertreter Hans Heufelder (Deichl), bildete sich in Arzbach.

1937 kaufte die Gemeinde Wackersberg die erste Magirus Motorspritze mit einem vollgummibereiften Einachsanhänger. Da es in Arzbach schon Männer gab, die Ahnung von Technik hatten, wurde die neue TS 8 hier stationiert – dies gilt als Gründungsjahr der FF Arzbach.

GRÜNDUNGSMITGLIEDER

Als Gründungsmitglieder gelten Franz Kastenmüller, Josef Waldherr, Kilian Bartl, Oskar Teuchert, Georg Vögtle, Nikolaus Burger, Georg Hohenreiter und der damalige Bürgermeister Anton Riesch.
Im Frühjahr 1938 wurde die Motorspritze mit einer Probeübung durch die Magiruswerke vorgeführt. Es wurde das Wasser aus dem Lainbach hoch auf den Babylon (Hügel in Arzbach) mit ca. 12 atü (heute bar) Ausgangsdruck gepumpt.
Zahlreiche Zuschauer verfolgten dieses wasserwerfende Spektakel. Für viele ein technisches Wunderwerk.
Die kleine Handspritze (Bj. 1890) musste nun der neuen TS 8 im kleinen Feuerhaus (4 x 2,5 m) beim Kohler Platz machen. Erst bei Abnahme der seitlich angebrachten Schlauchhaspeln, konnte das Gefährt untergestellt werden. Trotz der Technisierung wurden wenige Übungen abgehalten, bis im Mai 1940 ein schweres Gewitter den Isarwinkel heimsuchte.

SCHWERES GEWITTER

Der Arzbach wurde zu einem reißenden Fluss. Um die Wasserversorgungsleitung Arzbach-Schlegldorf zu retten, musste ein Loch gegraben werden, das aber stets voller Wasser stand. Kurzerhand wurde die Motorspritze mit Saugschläuchen herantransportiert. Aber die fein konstruierte Ansaugpumpe hielt dem Sand und Schmutzwasser nicht stand. Wegen des Krieges gab es keine Ersatzteile. So nahm sich der Sporrer Schmied den jungen Berler Toni und die beiden schweißten, drehten und feilten bis das Reparaturwunder geschehen war. Die Ansaugpumpe funktioniert heute noch.
 
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Die nächsten Termine:

Mi., 13.11., 19:30 Uhr
Arzbach, Einsatzübung Atemschutz

Sa., 30.11., 19:30 Uhr
Kramerwirt, Nikolausfeier
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